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„KbzT“: Der Terror darf nicht siegen

„Kulturen bitten zu Tisch“ versteht sich als interkultureller Verein, der bisher mit 12 gleichnamigen Festen das Miteinander gefördert hat. Auf sehr schmackhafte Weise haben wir gemeinsam bewiesen, dass von kulturellen Unterschieden keine Gefahr ausgeht, sondern dass sie eine Bereicherung darstellen.

Wir sind deshalb besonders bestürzt, dass die offene Gesellschaft, zu der wir uns bekennen, zur Zielscheibe eines verbrecherischen Anschlags geworden ist. Wir verurteilen den feigen Terror, egal ob er wie jetzt in Wien, kürzlich in Paris und Lyon oder früher in Berlin, Brüssel, London, Moskau, oder Madrid stattgefunden hat. Wir begrüßen, dass die politische Spitze unserer Republik und unserer Stadt nicht nur entschlossen ist, dem Terror nicht nachzugeben sondern im Besonderen unterstrichen hat, keine Spaltung unserer Gesellschaft zuzulassen. Menschen sind nun einmal verschieden, nicht nur in kultureller Hinsicht, und doch sind sie auch gleich, gleich in ihrer Würde, gleich in ihren Rechten in einer demokratischen Gesellschaft.

Der Vorstand wird Überlegungen anstellen, was wir aktiv für unsere Ziele tun können, nachdem sowohl 2020 wie vermutlich auch 2021 das traditionelle Fest „Kulturen bitten zu Tisch“ durch CoVid19 unmöglich wurde. Der Ausfall verschlechtert auch die Aussichten auf eine gesicherte Finanzierung, noch dazu wenn öffentliche Stellen wegen der Konsequenzen der Pandemie verständlicherweise andere Prioritäten haben. Wie dem auch sei, wir werden unseren Beitrag zu einer offenen Gesellschaft leisten, in der alle sowohl verschieden wie auch gleich sind.

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